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Schiffsammlung
Richelieu, frz. Schlachtschiff, 17.1.1939 Stapellauf, 15.6.1940 in Dienst gestellt, 38,500 t, 30 kn, 247.8 m lang, 33 m breit, 1,550 Mann Besatzung; Bewaffnung: 8x38.1 cm, 9x15.2 cm, 12x10 cm. Die R. konnte vor einem dt. Zugriff am 18.6.1940 von Brest nach Dakar in Sicherheit gebracht werden, wo sie allerdings am 8.7.1940 nun von einem brit. Kampfverband mit dem Träger Hermes und 2 Schweren Kreuzern bedroht wurde. Nachdem ein brit. Ultimatum wie kurz zuvor in Mers el-Kebir abgelehnt worden war, attackierte ein brit. Motorboot die R. mit Wasserbomben, während 6 Swordfish der Hermes mit Lufttorpedos angriffen und einen Treffer erzielten. Trotz der Beschädigung spielte die Artillerie der R. beim gaullist. Landungsversuch 'Menace' 23.9.-25.9.1940 eine wesentl. Rolle durch Treffer auf den brit. Deckungsschiffen Barham und Resolution. Nach Anschluß der frz. N-Afrikaarmee an die Alliierten wurde das Schiff zur Reparatur und endgültigen Fertigstellung (u.a. Ausrüstung mit zahlr. kleineren Rohren Flak) in die USA verlegt und am 19.11.1943 der brit. Home Fleet zugeteilt. Im März 1944 zur brit. Eastern Fleet kommandiert, nahm die R. an Operationen gegen Sumatra und die Andamanen teil, kam im Sept. 1944 zur Überholung nach Casablanca und stieß im März 1945 wieder zu den brit. Seestreitkräften im Ind. Ozean zum Endkampf gegen die Japaner. Nach deren Kapitulation lag die R. bis Dez. 1945 in Indochina, kehrte im März 1946 nach Cherbourg zurück, wurde 1956 außer Dienst gestellt und im Aug. 1968 in La Spezia abgewrackt.
Bismarck, dt. Schlachtschiff, benannt nach dem Reichsgründer Otto von Bismarck (*Schönhausen i.d.Altmark 1.4.1815, +Friedrichsruh 30.7.1898), Stapellauf 14.2.1939 (Taufrede Hitlers), in Dienst gestellt 24.8.1940; 49,947 t (Maximalverdrängung), Länge 251 m, Breite 36 m, max. 29 Knoten; Bewaffnung: 8x38 cm (Geschoßgewicht 798 kg), 12x15 cm, 16x10.5 cm Flak, 28 kleinere Rohre Flak, 6 Bordflugzeuge Arado Ar 196; bis 2,200 Mann Besatzung. Das seinerzeit größte dt. Schlachtschiff wurde im Nov. 35 in Auftrag gegeben und als 35,000-t-Schiff konzipiert, wie es den ursprüngl. Abmachungen im Dt.-brit. Deutsch-Britisches Flottenabkommen entsprach. Das letztl. erhebl. größere Gewicht war dennoch vertragskonform, da die Margen im Juni 1938 entspr. heraufgesetzt worden waren. Nach Erprobungsfahrten war die B. im Frühjahr 1941 einsatzfähig und erhielt den Auftrag zur Ausführung des Unternehmens 'Rheinübung' im Atlantik. Dazu ging Flottenchef Admiral Lütjens mit Stab an Bord und führte seit 18.5.1941 den schließl. nur aus B. und dem Schweren Kreuzer Prinz Eugen bestehenden Verband aus der Ostsee ins Nordmeer, wo er von der brit. Aufklärung erfaßt wurde. Dennoch erreichten die dt. Schiffe zunächst unbehelligt die Dänemark-Straße, wo sie von Teilen der brit. Homefleet erwartet wurden. Am Morgen des 24.5. kam es zu einem kurzen Gefecht zw. der dt. Kampfgruppe und den brit. Schlachtschiffen Hood und Prince of Wales unter Vizeadmiral Holland. Innerhalb von 5 Minuten wurde die Hood versenkt (1,416 Tote, nur 3 Gerettete) und die Prince of Wales nach 7 schweren Treffern zum Ablaufen gezwungen.
Surcouf s.M.
Bei diesen Fregatten handelt es sich um die ersten Schiffe, die sich der schon für den Flugzeugbau seit längerem angewandten STEALTH Bauweise bedienen. Die Schiffe produzieren durch ihre Bauweise (Die ganzen Aufbauten sind so verkleidet, dass die Kanten in speziellen Winkeln aufeinander stossen, sodass die Radarstrahlen in alle Richtungen abgelenkt werden und nicht mehr zu ihrer Quelle zurückkehren können.) ein minimales Radarecho, das sie auf dem Radar als viel kleineres Schiff erscheinen lässt. Des weiteren wird eine besondere Aussenfarbe zum Anstrich verwendet, die die Radarstrahlen z.T. absorbiert.
Die LA FAYETTE Klasse wird in abgeänderter Form auch ins Ausland exportiert. So verfügt Taiwan mittlerweile über mindestens vier Einheiten der KANG DING Klasse.
Einheiten für Saudi Arabien sind ebenfalls geplant.
Die Surcouf verfügt über die neueste Generation von Schiff-Schiff Raketen: Die Exocet MM 40, die von einem Französisch-Spanisch-Deutschen Konsortium entwickelt wurde. Die Reichweite beträgt annähernd 40 SM. Der Gefechtkopf ist mit einem Verzögerungszünder ausgerüstet. Die Schiffe sind mit dem Thales Luftabwehr Fk CN 2 ausgerüstet. Eine Umstellung auf andere Schiff-Luft Fk wird gegenwärtig erwogen. Die Hauptartillerie besteht aus einem 100 mm Geschütz auf der Back. Weiter sind noch zwei 20 mm Geschütze vorhanden. Die Surcouf verfügt wie ihre Schwester über ein Helo Landedeck achtern. Es können Hubschrauber wie der AS 565 MA Panther dort landen.
Die Fregatten der LA FAYETTE Klasse nehmen an diversen multinationalen Manövern teil.
Technische Daten:
Verdrängung v.a..............................................................3350 ts
Länge ü.a..........................................................................125 m
Breite.................................................................................15,4 m
Tiefgang............................................................................4,0 m
Vmax.................................................................................26,0 kn
Besatzung........................................................................155
U.S.S. Olympia
Amerikanisches Kriegsschiff. Flaggschiff Admiral Deweys.cor
Das Panzerschiff Lützow (bis 1939 Panzerschiff Deutschland) - ab 1940 als Schwerer Kreuzer Lützow umklassifiziert - war ein Kriegsschiff der deutschen Kriegsmarine. Bereits in der kaiserlichen Marine gab es ein Schiff mit dem Namen Lützow. Das Schiff wurde nach dem preußischen General Adolf Freiherr von Lützow benannt.
Die Schiffe der Klasse Panzerkreuzer A wurden gebaut, um die Bestimmungen des Versailler Vertrags zum Bau von Großkampfschiffen einzuhalten. Der Bau war mehr ein Prestigeprojekt als militärisch sinnvoll. Am 30. März 1928 wurde im Reichstag gegen die Stimmen von SPD und KPD die erste Rate für den Bau in Höhe von 9.3 Millionen Reichsmark beschlossen. Er wurde auf Grund der hohen Kosten 1928 im Wahlkampf für den Reichstag von der SPD stark kritisiert. Nach der Wahl stimmten die Kabinettsmitglieder der SPD dem Bau zu, die Reichstagsfraktion und die zu ihr gehörenden Kabinettsmitglieder stimmten in einer Reichstagsabstimmung am 16. November gegen den Bau. Durch dieses Vorgehen verlor die SPD an Glaubwürdigkeit und ihr wurde Heuchelei vorgeworfen. Die KPD startete ein Volksbegehren gegen den Bau. Dieses scheiterte, da sich nur 1,2 Millionen Bürger gegen den Bau aussprachen.
Das erste Schiff der Klasse Panzerkreuzer A wurde "Deutschland" genannt und am 1. April 1933 in Dienst gestellt, 1939 wurde das Schiff in Lützow umbenannt und modernisiert.
Kurz vor dem zweiten Weltkrieg wurde sie in den Nordatlantik gesandt, um bei Kriegsausbruch den Handelskrieg zu beginnen (26.09.1939). Im April 1940 nahm sie an der Besetzung Norwegens teil, auf dem Rückmarsch nach Kiel wurde sie von einem englischen U-Boot torpediert. Im Verlauf des zweiten Weltkriegs nahm sie an einigen Unternehmen teil und wurde ab 1943 bis 1944 als Ausbildungsschiff genutzt.
Ab 1944 führte sie in der Ostsee Landbeschießungen zur Unterstützung des zurückweichenden Heeres durch. Am 16. April 1945 wurde sie bei Swinemünde von engl. Bombern mit Tallboy - Bomben (5,4 t) angegriffen. Diese erzielten einige Nahtreffer, worauf die Lützow auf ebenen Kiel sank. Der hintere 28 cm Turm sowie Teile der mittleren Artillerie und Flak blieben einsatzbereit. Am 4. Mai 1945 wurde sie aufgegeben und selbstzerstört.
Nach dem Krieg wurde sie von den Russen gehoben und als "Zielschiff" genutzt, gegen 1949 ist sie als solches gesunken.
Die weiteren Schiffe der Klasse Panzerkreuzer A erhielten die Namen Admiral Scheer und Admiral Graf Spee. Als Reaktion auf die Panzerschiffe baute Frankreich 2 Schlachtkreuzer der Dunkerque-Klasse und es kam zu einer Welle von Schlachtschiffbauten.
Technische Daten: Kiellegung: 5. Februar 1929 Stapellauf: 19. Mai 1931 Indienststellung: 1. April 1933 Bauwerft: Deutsche Werke Kiel Wasserverdrängung (Standard): 12.100 t Wasserverdrängung (maximal): 15.900 t Länge: 181,7 m (Wasserlinie) / 186 m (über alles, später 187,9 m) Breite: 20,69 m Tiefgang: 7,25 m Maschinen: 8 MAN 9-Zylinder Dieselmotoren mit insgesamt 48.390 PS Geschwindigkeit: 28 kn (52 km/h) Treibstoffvorrat: 2750 t Fahrbereich: 10.000 sm bei 20 kn 16.600 sm bei 14 kn 17.400 sm bei 13 kn Panzerung Deck: bis zu 41 mm Panzerquerschotts (achtern & vorn): 80-100 mm Aufbauten: bis zu 99 mm Vorderer Kommandostand: Decke: 50 mm Seiten: 150 mm 28 cm Geschütztürme Stirnwände: 140 mm Turmdecken: 90-105 mm Rückwände: 170 mm Seiten: 75-85 mm 15 cm Türme: Dicke der Schutzschilde 10 mm Bewaffnung 6 Geschütze 28 cm L/52 C/28 in zwei Drillingstürmen Turmgewicht: 590 t Rohrgewicht: 48,2 t Geschossgewicht (APC, HE): 300 kg Geschosslänge APC: 104,7 cm HE: 118,8 cm Feuerrate: 2,5 Schuss pro Rohr/Min Mündungsgeschwindigkeit: 910 Meter/Sekunde Reichweite bei 40° (APC): 36.475 m Lebensdauer: ca. 340 Schuss Munitionsvorrat pro Rohr: variierte zwischen 105-120 Schuss 8 Geschütze 15 cm L/55 C/28 in Einzellafetten Turmgewicht: 24,83 t Rohrgewicht: 9,08 t Geschossgewicht (APC, HE): 45,3 kg Geschosslänge APC: 55.5 cm HE m. Kopfzünder: 65.5 cm HE m. Bodenzünder: 67.9 cm Lebensdauer: ca. 1100 Schuss Feuerrate: 6-8 Schuss/Min Mündungsgeschwindigkeit: 875 Meter/Sekunde Reichweite bei 35° (HE): 22.000 m 3 Geschütze 8,8 cm L/78 C/31 (1934/35 auf 6 Geschütze aufgestockt) später durch 6 10,5 cm L/65 C/33 Kanonen ersetzt Gewicht eines Rohrs: 4.56 t Feuerrate: 15-18 Schuss/Minute Lebensdauer: ca. 2950 Schuss Mündungsgeschwindigkeit (HE): 900 Meter/Sekunde Reichweite: bei 45° (HE): 17.700 m bei 85° (HE): 12.500 m 8 MK 3,7 cm L/83 C/30 Turmgewicht: 3,67 t Rohrgewicht: 243 kg Mündungsgeschwindigkeit: 1000 Meter/Sekunde Reichweite: bei 45° 8500 m / bei 85° 6800 m Lebensdauer: 7500 Schuss Munitionsvorrat: 6000 Schuss pro Rohr Feuerrate: 30 Schuss/Minute 10 2 cm L/65 Flak MK 8 53,3 cm Torpedorohre in 2 Vierlingsgruppen auf dem Deck 2 Wasserflugzeuge (1 Katapult) bis 1939: Heinkel He 60D ab 1939: Arado 196 Besatzung: bis zu 1100 Mann Baukosten: rund 80 Millionen Reichsmark en
Schwerer Kreuzer "Prinz Eugen"
Im Rahmen der Aufrüstung der deutschen Flotte Mitte der Dreißiger Jahre des 20. Jahrhunderts wurde auch eine Klasse Schwerer Kreuzer in Bau gegeben. Der Bauauftrag für das dritte Schiff der Admiral Hipper-Klasse wurde bis zur Taufe unter dem Haushaltsnamen Kreuzer J geführt. Beim eigentlichen Typschiff Blücher (Kreuzer G) kam es zu Verzögerungen. Das führte dazu, dass der Bau des zweiten Schiffes, Admiral Hipper (Kreuzer H), früher begann und dieses somit auch als erstes vom Stapel lief. Traditionsgemäß wurde die Klasse deshalb nach dem Namen des Kreuzers H benannt.
Technische Daten
Kiellegung: 23. April 1936 Stapellauf: 22. August 1938 Indienststellung: 1. August 1940 Bauwerft: Krupp Germaniawerft in Kiel Verdrängung offiziell: 10.000 t tatsächlich (maximal): 18.960 t Länge über alles: 212,5 m Länge zwischen den Loten 207,7 m Breite: 21,8 m Tiefgang: 7,2 m Antrieb: 3 Getriebeturbinen von BBC mit zusammen 97.152 KW und Dampfversorgung durch 12 ölgefeuerte Wagner-La-Mont-Kessel Leistung an den Wellen: 110.000 PS Höchste erzielte Leistung 136.000 PS Höchstgeschwindigkeit: 32 kn über 3 Schrauben Höchste erzielte Leistung 33,5 kn, im Herbst 1940 Brennstoffvorrat: 3400 m⊃3; Fahrbereich: 7000 sm bei 20 kn Bewaffnung Schwere Artillerie: 8 x 20,3 cm L/60 in 4 Doppeltürmen Die Türme hatten folgende Bezeichnung: Vorn Turm A = Graz ein Deck höher Turm B = Braunau hinten ein Deck höher Turm C = Innsbruck hinten Turm D = Wien Höchste Feuergeschwindigkeit 4,5 Schuss in der Minute Reichweite der schweren Artillerie 360 hm = 36 km (mit Erhöhung auf 45°) Schwenkbereich: 290° Höhenrichtbereich: -10° - + 37° Turmbesatzung: 72 Mann Munitionsbestand für schwere Artillerie 320 Schuss 20,3 cm Sprenggranaten mit Kopfzünder (gegen leichte Ziele) 320 Schuss 20,3 cm mit Sprenggranaten mit Bodenzünder (gegen leicht gepanzerte Ziele) 320 Schuss 20,3 cm Panzersprenggranaten (gegen schwer gepanzerte Ziele) 960 Schuss 20,3 cm Vor- und Hauptkartuschen Turm B und Turm C je 30 Stück 20,3 cm Leuchtgranaten Flugabwehr 12 x 10,5 cm Schnell-Ladekanonen in 6 Doppellafetten von denen je drei auf jeder Schiffsseite Reichweite gegen Seeziele: 170 hm = 17 km Reichweite gegen Luftziele: 120 hm = 12 km Feuergeschwindigkeit je Rohr: 15 Schuss pro Minute Munitionsbestand: 6.200 Granaten die mit Zeitzünder gegen Luftziele und Kopfzünder gegen See- und Landziele verwendet werden. 12 x 3,7 cm in 6 Doppellafetten Feuergeschwindigkeit je Rohr 30 Schuss in der Minute Munitionsbestand je Rohr 2.000 Schuss (diese ab November 1944 ersetzt durch 20 x 40-mm-Bofors- Maschinenkanonen in Einzellafetten) 8 (bei Indienststellung) bis maximal 56 (November 1944) x 2 cm MK in Einzel-, Doppel-, und Vierlingslafetten Munitionsbestand je Rohr: ursprünglich 3.000 Schuss Patronen mit Leuchtspur 12 Torpedorohre (53,3 cm) in "Drillingssätzen" mit insgesamt 24 Torpedos Reichweite der Torpedos: bei 30 kn, Laufstrecke 12 km bei 40 kn, Laufstrecke 7 km Schnellschuss 44 kn, Laufstrecke 5,8 km Gefechtslandung 280 kg TNT zusätzlich: drei Flugzeuge, 1 Katapult, Typ Arado 196 6 Wasserbomben in zwei Ablauframpen im Heck Nebelkannen am Heck Nebelbojen zum Einsatz im Wasser Schornsteinnebelanlage Panzerung Gürtelpanzer: 40 mm, teilweise 70 mm Panzerdeck: 70-80 mm Kommandoturm: 50-150 mm Türme der Schweren Artillerie: 160 mm an der Front Besatzung: bis zu 1.548 Mann Baukosten: 104,5 Mio RM
Panzershop Admiral Graf Spee
Am Samstag, den 30. Juni 1934 wurde das letzte Schiff dieser Klasse auf den Namen "Admiral Graf Spee" getauft und vom Stapel gelassen.
Die beiden anderen Typschiffe waren die "Admiral Scheer" und "Deutschland" (später in Schwerer Kreuzer "Lützow" umbenannt).
Am 6. Januar 1936 wird die Graf Spee offiziell von Kapitän zur See Patig in Dienst gestellt und wurde das Flottenflaggschiff.
Unteramderem nahm die Graf Spee als Representant des Deutschen Reiches am 15. Mai 1937 an der Flottenparade vor Spithead teil.
Anlaß war dir Krönung Georg VI. von England.
Stapellauf:
30.06.1934
Bauwerft:
Marinewerft Wilhelshaven
Wasserverdrängung (standart):
12.100 t
Wasserverdrängung (maximal):
16.200 t
Länge:
186 m
Breite:
21,7 m
Tiefgang:
7,3 m
Maschinenleistung:
55.400 PS
Geschwindigkeit:
28 kn (1 kn = 1,85 km/h)
Besatzung:
1150 Mann
Admiral Hipper
Durch den Versailler Vertrag stark eingeschränkt, durfte Deutschland seit Ende des 1. Weltkriegs keine Schiffe über 10.000 ts Wasserverdrängung bauen. Diese Grenze wurde von den drei Panzerkreuzern der Deutschland-Klasse bereits geringfügig überschritten und erst mit dem deutsch-britischen Flottenabkommen, das im Juni 1935 unterzeichnet wurde, änderte sich die Lage. Deutschland verpflichtete sich darin, dass die Gesamttonnage der Kriegsschiffe der deutschen Flotte maximal 35 % der Gesamttonnage der britischen Flotte entsprechen würde. Somit hatte die Reichsmarine genug Spielraum um neue Schiffe in Auftrag zu geben, während im Gegenzug die Briten eine Flottenbeschränkung erreichten. Im Rahmen des Z-Plans wurden schon recht schnell Entwürfe für neue Schiffe aufgestellt und neben drei Schlachtschiffen, von denen nur die beiden Schlachtschiffe "F" (Bismarck) und "G" (Tirpitz) fertiggestellt wurden, während das Schlachtschiff "H" nie vollendet wurde, und zwei Schlachtkreuzern "D" (Scharnhorst) und "E" (Gneisenau), sollten auch einige schwere Kreuzer in Auftrag gegeben werden. Die ersten Konzepte für die Admiral Hipper Klasse entstanden bereits ab November 1936.
Bei dem Entwurf dieser Schiffsklasse wurden allerdings einige entscheidende Fehler gemacht. Zwar erhielt der Kreuzer eine schwere Gürtelpanzerung, doch man ignorierte weitgehend die Fortschritte, die bei der Entwicklung von Schiffsartillerie gemacht wurden, und damit die Tatsache, dass die meisten Treffer mittlerweile aus einem Winkel steiler als 60 Grad das Schiff treffen würden. Somit war der Kreuzer mit seiner altmodischen senkrechten Gürtelpanzerung gegen die steil auftreffenden Granaten feindlicher Kriegsschiffe schlecht geschützt. Außerdem stieg man bei der Konstruktion, wie auch bei der Bismarck und der Tirpitz, wieder auf Dampfturbinen um und rüstete sie nicht wie die Deutschland-Klasse mit einem direkten Dieselantrieb aus. Dies hatte eine wesentliche Verringerung des Fahrbereichs zur Folge und zudem verkleinerte man auch noch die Treibstoffbunker zugunsten schwererer Geschütze, was den Fahrbereich noch weiter einschränkte. Trotz allem kann man bei den Schiffen der Hipper Klasse von unterbewaffnet sprechen, da sie nur acht 20,3 cm Geschütze hatten und das obwohl sie deutlich größer waren als beispielsweise die Kreuzer der Pensacola-Klasse der United States Navy, die über die 10 solcher Geschütze verfügten. Zudem war die seekriegstechnische Lage Deutschlands für den Ausbruch in den Atlantik alles andere als gut. Sollten die Kreuzer nun ihrer Konstruktionsabsicht folgen und zum Handelskrieg in den Atlantik ausbrechen, müsste ein Netz von Versorgern vorhanden sein um dies aus logistischer Sicht überhaupt möglich zu machen. Waren die Kreuzer erst einmal im Atlantik, mussten sie oft zu verbündeten Häfen zurückkehren um Magazine und Treibstoffbunker aufzufüllen. In solchen Häfen z.B. Brest waren sie allerdings vernichtenden Angriffen von britischen Lufteinheiten ausgesetzt. Da aber in diesen Häfen sowieso die nötige Verteidigungsstruktur meistens fehlte, d. h. keine ausreichenden Flakstellungen vorhanden waren, war dies ein weiteres Problem, dass die Leitung der Reichskriegsmarine dazu zwang ihre schweren Überwassereinheiten weitgehend aus dem Atlantik abzuziehen. Besonders deutlich wurden diese Mängel an vorhandenen Schiffen als Italien 1943 die Seiten wechselte und somit eventuelle Versorger der deutschen Seestreitkräfte wegfielen. So war für Deutschland nichts unsachgemäßer, als die Konstruktion von schweren Kreuzern.
Mercury
U 99
Typ: VII B
Bauwerft: Krupp Germaniawerft, Kiel
Serie: U 99 - U 102
Kiellegung: 31.03.1939
Indienststellung: 18.04.1940
Indienststellungskommandant: KK Otto Kretschmer
Detailangaben der Feindfahrten:
U 99 versenkte die bewaffneten britischen FrachtKreuzer "Laurentic" (18.724 BRT), "Patroclus" (11.314 BRT) und "Farfor" (18.724 BRT).
Der estnische Dampfer "Merisaar" mit 2.136 BRT sollte als Brise (Beuteschiff) eingebracht werden. Am 12.07.1940 erhielt die "Merisaar" von U 99 den Befehl nach Bordeaux zu fahren. Jedoch wurde sie auf dem nach Bodeaux am 15.07.1940 von einem deutschen Flugzeug südlich von Queentown mit Bomben versenkt.
Schicksal:
Datum:17.03.1941 - 03:43 Uhr
Letzter Kommandant:Otto Kretschmer
Ort:Nordatlantik so. Island
Position:61°00'N-12°00'W
Versenkt durch:
Die Besatzung versenkte das Boot selbst, nachdem es durch Wasserbomben des brt. Zerstörers "HMS Walker" zu schwer beschädigt wurde.
Tote:3
Überlebende:40
Detailangaben:
Als es versenkt wurde operierte U 99 gerade an dem Geleit HX-112.
Torpedoboot (?)
Leider noch keine Infos....
Panzerboot (?)












